Australien verwirft vorgeschlagene Regelungen für Kryptowährungen

Der Status der Kryptowährungsvorschriften in Australien ist derzeit ungewiss, nachdem der Senat einen Gesetzesentwurf abgelehnt hat, der einen Rahmen für die Überwachung digitaler Vermögenswerte schaffen soll.

Der von Senator Andrew Bragg eingebrachte Gesetzentwurf “Digital Assets (Market Regulation) Bill 2023” wurde vom Senatsausschuss für Wirtschaftsgesetzgebung nicht genehmigt. Der Ausschuss äußerte sich besorgt über den Mangel an spezifischen Details und mögliche Konflikte mit dem bestehenden Ansatz der Regierung.

Senator Bragg äußerte seine Enttäuschung über die Ablehnung und warf der Labor-Regierung vor, die Regulierung von Kryptowährungen zu verzögern. Das Hauptziel des Gesetzentwurfs war die Einführung von Lizenzierungsregeln und Verwahrungsanforderungen für Krypto-Dienstleister in Australien.

Der Bericht des Ausschusses argumentierte jedoch, dass der Gesetzentwurf von Senator Bragg nicht mit internationalen Standards übereinstimmt und möglicherweise regulatorische Arbitrage ermöglichen könnte. Premierminister Anthony Albanese hatte bereits Anfang des Jahres einen separaten Konsultationsprozess zu Krypto-Vorschriften eingeleitet.

Die Ablehnung des Gesetzentwurfs wirft die Frage auf, ob Australien seine Bemühungen um eine positive Krypto-Regulierung verlangsamt. Trotz der zunehmenden Akzeptanz von Kryptowährungen scheint Australien bei der Verfestigung seines Rechtsrahmens vorsichtig zu sein.


Die Regierung hat betont, dass die Konsultationen mit den Akteuren der Branche fortgesetzt werden, um einen maßgeschneiderten Rechtsrahmen zu entwickeln. Dennoch lässt das Fehlen eines klaren Zeitplans das Land ohne etablierte regulatorische Richtlinien zurück, während sich die Kryptoindustrie weiter entwickelt.

Australien hat Anerkennung dafür erhalten, dass es das Potenzial von Bitcoin erkannt hat, aber die Einzelheiten der Aufsicht sind noch in Arbeit. Infolgedessen erwartet die Kryptowährungsbranche mit Spannung die nächsten Schritte der Regierung im Regulierungsprozess, da die Unsicherheit anhält.